Glacier Lodge Eqi

Glacier Lodge Eqi

Ort: Ilulissat

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Hotel
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Zimmer
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Service
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Umgebung
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Gastronomie
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Sport und Unterhaltung
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Bewertungen

Bärbel (61-65)

Juni 2017

Wunderschöner Aufenthalt am Gletscher!

6.0/6

Es handelt sich um 14 kleine Hütten am Eqi-Gletscher. Wir wurden vom Schiff dort abgesetzt und haben 2 Tage dort verbracht. Essen und Trinken haben wir im Cafe Viktor erhalten. Es war ein unheimliche schöner Aufenthalt dort und die Wanderungen waren anstrengend und toll.


Umgebung

6.0

Super tolle Lage, nur 5 km von kalbenden Gletscher Eqi entfernt. Wir haben die Geräusche des Gletschers gehört und sind auch einmal in die Nähe gewandert. Es war nur schön (es gab allerdings viele Mücken).


Zimmer


Service

Nicht bewertet


Gastronomie

Nicht bewertet


Sport & Unterhaltung


Hotel

6.0

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Gerhard (61-65)

Juni 2017

Toller Aufenthalt direkt am Gletscher!

6.0/6

Das Hotel besteht aus ca 15 Hütten, die toll in die Landschaft eingegliedert sind und einen guten Blick auf den Gletscher bieten. Der Aufenthalt und die Bootsfahrt dort hin waren das Highlight unserer Grönlandreise!


Umgebung

6.0

Die Lage am Gletscher und die Landschaft waren sensationell. Wir haben einige schöne Wanderungen gemacht. Wir konnten die Geräusche des Gletschers ständig hören und haben auch das Abbrechen der Eisbrocken gesehen.


Zimmer

5.0

Die Komforthütten waren gross, hatten einen Balkon und eine super Sicht aud die Diskobucht. Wir haben gut geschlafen.


Service

Nicht bewertet


Gastronomie

Nicht bewertet


Sport & Unterhaltung


Hotel

6.0

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Walter (51-55)

August 2014

Supertolles Erlebnis, Highlight der Grönlandreise

5.1/6

Um Punkt 7 legt das Schiff der Disko Line im Hafen von Ilulissat ab. Wir sitzen alle in der ziemlich eng bestuhlten Kabine. Die Begleiterin von „World of Greenland“, der Organisatorin der Tour und gleichzeitig der Betreiberin des Camps Eqi stellt sich in Dänisch und Englisch kurz vor, beschreibt die elementaren Sicherheitsmassnahmen und gibt einen Kurzüberblick der Fahrt. Sobald das vorüber war sind wir aufs Oberdeck um die Fahrt nach Norden durch die Diskobucht mit ihren vielen Eisbergen zu geniessen. Weiter geht es dann durch Wasserarme im Osten begrenzt durch das von Gletschern abgeschliffene Festland und im Westen durch Inseln, deren felsige Oberfläche ebenfalls deutlich die Spuren von der darüber geschobenen Eismasse zeigt. Manchmal fährt das Schiff durch recht dicht gepackte Eisbrocken, die gegen die Aussenwand schlagen und von zerfallenen Eisbergen stammen. Um 12 Uhr, kurz nachdem das Mittagsbüfett eröffnet worden ist, erreicht das Schiff das erste Ziel, der Eqi Sermia, der Gletscher der vom kontinentalen Eisfeld kommend als Tidewassergletscher im Meerwasser auf der Nordostseite der Bucht endet. Das Schiff kreuzt für fast zwei Stunden vor dem rund vier Kilometer breiten und geschätzt 600 bis 800 m hohen Gletscherende. Während dieser Zeit konnten wir etliche kleine und einen etwas grösseren Gletscherabbruch erleben. Wobei kleinere Abbrüche auch bis zu einigen hundert Tonnen abbrechendes Eis bedeuten. Schliesslich bewegt sich der Gletscher um rund 10 Meter pro Tag. – Gegen 14 Uhr sind wir dann über die Bucht zum Port Victor gefahren, haben das Schiff über einen schmalen Steg, der auf den Bug aufgelegt wurde verlassen und mussten mit unserem Gepäck sofort über mehrere Holztreppen bis zur Sicherheitszone aufsteigen. Dort haben die Gäste gewartet, die an diesem Tag Camp Eqi verliessen und mit dem einzigen Transportmittel, das hierher führt, wieder 5 Stunden nach Ilulissat zurückfuhren. – Die Hin- und Rückfahrt an einem Tag wird übrigens auch als Ausflug angeboten, was bedeutet, dass man an einem Tag dann 12 Stunden auf dem Schiff verbringt und sicher zu empfehlen ist, wenn man nicht in Eqi übernachtet aber trotzdem einen riesigen und einen der aktivsten Tidewassergletscher einmal sehen möchte (war selbst schon je zweimal im Glacier Bay Nationalpark und im College Fjord in Alaska und einmal in der Glacier Alley in Chile. – Der Eqi Sermia Gletscher (manchmal auch Eqip geschrieben) ist wesentlich aktiver und beeindruckender als alle anderen Tidewassergletscher, die ich vorher gesehen habe.) - Das wird hier so genau beschrieben, weil das Ganze zu einem Besuch von Camp Eqi absolut dazu gehört, denn anders kommt man dort nicht hin. Das mit der Sicherheitszone hat folgende Bewandtnis: Es gibt ein bis zwei Gletscherabbrüche pro Jahr die Wellen zwischen 10 und 20 Metern Höhe auslösen. Diese Wellen laufen quer über die Bucht und erreichen Port Victor drei Minuten nach Auslösung und beschädigen jeweils auch den Landesteg und die Treppe. – Von hier steigt man zum praktisch höchst gelegen Punkt des Camps auf. Im Café Victor, das den Namen vom französischen Forscher Paul-Emilé Victor trägt, der Ende der 40 und Anfang der 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts hier das Basislager hatte von dem aus zu mehreren Expeditionen auf das Inlandeisfeld aufgebrochen wurde. – Die Gruppe wird mit Kaffee und Kuchen begrüsst, und uns wird der Tagesablauf und die wichtigen Dinge zum Leben im Camp erklärt. Dazu gehört, dass die Standardkabinen eine Gasheizung haben, kein fliessendes Wasser, dass aber warmes und kaltes Wasser beim Café Victor abgegeben wird. Zudem verfügen die Standardkabinen nur über ein Not-WC und das WC ist ebenfalls im Hauptgebäude (Café Victor). Im Café Victor findet das Frühstück statt, das es in Form eines Büfett gibt, ebenfalls das Mittagessen für diejenigen, die im Camp bleiben, für diejenigen, die Wandern gehen können Lunchpakete bestellt werden, allerdings kann man das auch beim Frühstück selber zusammenstellen, was den Vorteil hat, dass man das drin hat, was man mag. Das Abendessen gibt es ebenfalls im Café Victor. – Das Café Victor ist ein Holzgebäude. Links vom Eingang befindet sich die offene Küche. Vis-à-vis der grosse Tisch, der als Büfett und als Theke dient und rechts in einem etwas abgetrennten Raum mit einer Fensterfront mit herrlicher Sicht zum Gletscher sind die Esstische mit den bequemen Holzstühlen in modernem Design. – Wir hatten für die drei Nächte eine der vier Komfort Hütten gebucht. Die verfügen über solar betriebene Bodenheizung, WC und Dusche wobei das Warmwasser ebenfalls mit Sonnenenergie bereitgestellt wird. Zudem gibt es in der Hütte Strom (220 V, Schuko), was zum problemlosen Laden der Akkus natürlich sehr gut ist. – Das Netz verträgt allerdings keine leistungsstarken Geräte wie Föns. – Von den Cabins aus hat man eine tolle Sicht auf den Gletscher auf der anderen Seite der Bucht. Die „Comfort Cabins“ (Nummern 12 – 15) sind die untersten und stehen in Reihe nebeneinander. Sie haben eine vollverglaste Front und einen Balkon. Von diesen Cabins aus hat man eine einmalige, atemberaubende, vollkommen freie und unverbaute Sicht auf die Bucht und die Gletscher. Eingerichtet sind die Comfort Cabins mit einem Doppelbett mit Nachtkästchen, zwei L-Förmig angeordneten Bettsofas, direkt vor dem Fenster, somit entweder als Sitz- oder Liegegelegenheit mit fantastischer Sicht, einem Tischchen mit zwei Stühlen und zwei Würfel als Ablagefläche für die Sofas. Auf dem Balkon stehen drei Stühle für die es wärmende Felle gibt. Die Cabin verfügt über ein WC mit Waschtisch und Dusche. Alles ist in einem passenden, schlichten Design aber sehr funktional. An den Wänden hängen Reproduktionen von Bildern von Grönlandexpeditionen (Schweiz 1912) bzw. von den Karten dieser Expeditionen (Frankreich; Victor 1948 – 1952). Die Betten sind mit nordischen Duvets ausgestattet und es stehen zwei Kissen zur Verfügung, neben den vielen Tageskissen auf den Betten und den Sofas. Abendessen gibt es von 19 Uhr an. Die Speisen werden auf Platten und in Schüsseln auf den grossen Tisch gestellt. – Suppe, Salat, Fisch, Fleisch, einige Beilagen und Gemüse und ein Dessert. Kaffee und Tee gibt es ebenfalls. – Uns haben die beiden Abendessen hier sehr gut geschmeckt und wir haben wirklich sehr gestaunt, wie fantasievoll und mit welch ausgezeichneter Qualität mit einfachsten Mitteln fast am Ende der Welt gekocht wird und wie ansprechend die Speisen gereicht werden, verziert u.a. mit Blümchen der Tundra. Es gibt hier zu allen Mahlzeiten auch ofenfrisches Brot und das wird hier gebacken, nicht nur ausgebacken, denn wir haben gesehen, dass eine grosse Ladung Mehl mit dem Schiff angeliefert wurde, mit dem wir fuhren. – Dem Koch und seinem Gehilfen gehört hier ein absolut grosses Lob! - Die Getränkeauswahl ist natürlich etwas begrenzt aber es gibt Bier, weissen und roten Hauswein, Wasser und einige Softdrinks, für beispielsweise den Apéro kann man sich die Softdrinks zu härteren Dingern wie Gin/Tonic oder Whisky/Cola mischen lassen. - Gekühlt werden die Getränke mit Inlandeis, leicht erkennbar an den eingeschlossenen Luftblasen. Nach dem Essen kann man sich auch einen Spezialkaffee gönnen, einen Irish-Coffee oder was ich mir einmal gegönnt habe, einen Grönlandkaffee, der am Tisch zubereitet wird wobei erzählt wird, wofür die verschiedenen Schnäpse und die Sahne stehen. – Hier sei nur so viel verraten, der Cointreau, der als letztes brennend hinzugefügt wird, steht für das Nordlicht. - Beim Frühstück gibt es zwei Sorten wiederum ofenfrisches Brot, alle anderen Dinge sind die eines normalen kontinentalen Frühstücks. – An einem Nebentisch kann man sich den Lunch zusammenstellen, den man mit auf die Wanderung nehmen kann, falls man nicht im Camp bleibt oder zumindest zur Mittagszeit wieder oder noch da ist. Neben dem Geniessen des Ausblicks auf Bucht und Gletscher kann man vom Camp Eqi aus auch wandern. Die kürzeste Tour führt zu einem kleinen See auf 160 m.ü.M. in der Falllinie direkt über dem Camp und die Quelle des Trinkwassers (wird noch über Sand filtriert und mit UV sterilisiert). Den See erreicht man in ca. 20 Minuten. Meiner Ansicht nach ist er aber wenig attraktiv und deswegen bin ich gleich links am See vorbei weiter den Bergweg rauf. Von etwa der doppelten Höhe aus hat man einen phantastischen Blick auf Bucht und Gletscher und seitlich vor dem Gletscher noch auf einen See. Weiter nach Süden sieht man die Eisberge, die von den beiden Gletschern an der Bucht stammen auf dem Wasser treiben und den Hintergrund bildet die Gebirgskette der langgezogenen Insel an der vorbei man in die Bucht fährt. Als Tagestour kann man bis auf das Inlandeisfeld, habe selbst eine Variante davon gemacht und bin zu einem Gletscher gegangen, der vom Inlandeisfeld herunter kommt und wo sich noch das Materialdepot von den französischen Expeditionen befindet. Bei dieser Wanderung geht man jeweils über immer höhere Hügelzüge, wo auf den geschliffenen nackten Felsen eine riesige Anzahl Findlinge liegen. Dahinter liegen jeweils Tälchen, wo jedes farblich anders ausschaut. Alle Seen in den Tälchen haben Blautöne. Die Vegetation ist immer sehr niedrig, Tundra eben, aber es gibt eine Vielzahl von blühenden oder sonst bunten Pflanzen. Diese Wanderung ist zwar anstrengend aber sehr schönt. Eine weitere Wanderung, die ich gemacht habe, führt zur Seitenmoräne des Eqi Sermia Gletscher. Diese Wanderung dauert gut 1,5 Stunden pro Weg. Allerdings ist hier zu sagen, dass sie den Ausbaugrad eines Bergwegs hat. Da es keine Brücken gibt überquert man Bäche auf Steinen. Auch sonst sollte man trittsicher sein um sich in diesem Gelände gut zu bewegen, denn der Weg ist nicht ausgebaut und es geht durchaus über Felsen rauf und runter. Man wird hier von einer tollen Nahsicht auf den Gletscher belohnt. Habe auf diesem Weg einen Polarfuchs gesehen, einen wilden und nicht so einen, wie der halb domestizierte der sich beim Café Victor füttern lässt (hat mir aber auch gefallen), Falken, ein Schneehuhn um nur die etwas selteneren Vögel aufzuzählen, den in den Felswänden unter denen man durchgeht wohnen sehr viele Möwen und andere Vögel. – Es gibt noch eine weitere Wanderung, die in südliche Richtung führt. Die kenne ich nicht, da ich dazu leider keine Zeit hatte. Eqi wird als Camp betrieben. Die meisten Leute, die hier arbeiten, sind Tour-Guides von World of Greenland. Sie arbeiten mit viel Freude und grossem Einsatz, verfügen über grosse Kenntnisse was die Natur und Gegebenheiten der Umgebung betrifft, schliesslich führen sie verschiedene, zum Teil mehrtägige Touren. Es ist eine riesige Freude und ein grosses Erlebnis als Gast dieses Engagement, die grossartige Gastfreundschaft, die grosse Hilfsbereitschaft und fachliche Kompetenz in einem Camp, vollkommen abseits der Zivilisation (kein Handy, kein WIFI, kein Internet aber für den Notfall Satellitentelefone) in einem fast unbewohnten aber wunderschönen Gebiet erleben zu dürfen. Die Leistung der Küchenmannschaft habe ich bereits erwähnt. Mit einfachsten technischen Mitteln und wenigen Zutaten werden hier landestypische Mahlzeiten hergezaubert, dass es eine Freude ist, hier essen zu dürfen. Alle haben das bewundert. Wir hatten das Glück, dass an unserem Abreisetag Gas geliefert wurde. Das wurde auf einem Schnellboot geliefert und nicht mit dem Schiff, mit dem die neuen Gäste kamen. Wir haben das Angebot mit dem Schnellboot drei Stunden später als mit dem normalen Schiff zurückzufahren gerne angenommen. Auf dem Weg zurück nach Ilulissat haben wir eine der schönsten Begegnungen mit Buckelwalen gehabt, die wir je hatten. Dieser 60 stündige Ausflug mit dem Aufenthalt im Camp Eqi war ein absoluter Höhepunkt unserer Grönlandreise und die Fahrt zurück durch die Eisberge und mit den Walen war innerhalb dieses Arrangements ein wirklich herausragendes Erlebnis.


Umgebung

5.0

Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung: Nicht bewertet

Verkehrsanbindung und Ausflugsmöglichkeiten: Nicht bewertet

Restaurants & Bars in der Nähe: Nicht bewertet

Sonstige Freizeitmöglichkeiten
5.0

Zimmer

5.0
Sauberkeit & Wäschewechsel
5.0
Größe des Zimmers
5.0

Ausstattung des Zimmers (TV, Balkon, Safe, etc.): Nicht bewertet

Größe des Badezimmers: Nicht bewertet


Service

5.7
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
6.0
Fremdsprachenkenntnisse des Personals
5.0
Rezeption, Check-In, Check-Out
6.0

Kompetenz (Umgang mit Reklamationen): Nicht bewertet


Gastronomie

4.8
Vielfalt der Speisen & Getränke
4.0
Geschmack & Qualität der Speisen & Getränke
6.0
Atmosphäre & Einrichtung
4.0
Sauberkeit im Restaurant und am Tisch
5.0

Sport & Unterhaltung


Hotel

5.0
Zustand des Hotels
5.0
Allgemeine Sauberkeit der einzelnen Bereiche
5.0

Familienfreundlichkeit: Nicht bewertet

Behindertenfreundlichkeit: Nicht bewertet


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